Begriffe von A bis Z
Handwerk-Lexikon
240 Begriffe, die Ihnen bei der Suche nach einem Handwerksbetrieb begegnen – vom Vertrag über Förderung bis zur Haustechnik. Jeder Eintrag erklärt kurz, was der Begriff bedeutet und worauf Sie achten sollten, mit Rechtsgrundlage und Quelle.
Recht und Vertrag
- Abnahme
- Die Abnahme ist die Erklärung des Bestellers, dass er die fertige Bauleistung als im Wesentlichen vertragsgemäß anerkennt.
- Abnahmeprotokoll
- Ein Abnahmeprotokoll ist die schriftliche Niederschrift über die Abnahme eines Bauwerks oder einer Handwerkerleistung, in der Zustand, festgestellte Mängel und Absprachen festgehalten werden.
- Abschlagszahlung
- Eine Abschlagszahlung ist eine Zahlung, die ein Betrieb schon während der Bauarbeiten für bereits erbrachte Leistungen verlangt, bevor das Werk fertig und abgenommen ist.
- Aufmaß
- Das Aufmaß ist die Messung und Dokumentation der tatsächlich ausgeführten Mengen einer Bauleistung, etwa Quadratmeter Fliesen oder laufende Meter Trockenbauwand.
- Bauabnahme
- Als Bauabnahme bezeichnet man sowohl die Abnahme der Bauleistung gegenüber dem ausführenden Betrieb als auch die Anzeige oder Besichtigung des Baus bei der Bauaufsichtsbehörde.
- Baubeschreibung
- Die Baubeschreibung ist das Dokument, das die geplante Bauausführung eines Bauvorhabens im Detail beschreibt:
- Bauhandwerkersicherung
- Die Bauhandwerkersicherung ist das Recht des Bauunternehmers, vom Auftraggeber eine Sicherheit für die noch offene Vergütung zu verlangen, bevor er weiterbaut.
- Bauherrenhaftpflicht
- Die Bauherrenhaftpflicht ist eine Versicherung, die die gesetzliche Haftung des Bauherrn für Personen- und Sachschäden rund um die Baustelle abdeckt.
- Baulast
- Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung, die ein Grundstückseigentümer gegenüber der Bauaufsichtsbehörde übernimmt und die ins Baulastenverzeichnis eingetragen wird.
- Baulastenverzeichnis
- Das Baulastenverzeichnis ist ein amtliches Register der Bauaufsichtsbehörde, in dem öffentlich-rechtliche Verpflichtungen eines Grundstücks gegenüber der Gemeinde festgehalten werden.
- Bauleistungsversicherung
- Die Bauleistungsversicherung ist eine Versicherung, die Schäden an einem Bauwerk während der Bauphase abdeckt, etwa durch Sturm, Unwetter, Diebstahl von bereits eingebautem Material oder unvorhergesehene Ausführungsfehler.
- Baumangel
- Ein Baumangel ist eine Abweichung der Bauleistung von der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit oder, falls nichts vereinbart wurde, von der üblichen Beschaffenheit vergleichbarer Werke.
- Bautagebuch
- Ein Bautagebuch ist eine fortlaufende Dokumentation des Baugeschehens auf einer Baustelle, in der Wetter, Personal, Materiallieferungen, Arbeitsschritte und Besonderheiten festgehalten werden.
- Bauvertrag
- Ein Bauvertrag ist ein Vertrag über die Herstellung, Wiederherstellung, Beseitigung oder den Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon.
- Bauzeitenplan
- Der Bauzeitenplan ist der Terminplan am Bau:
- Behinderungsanzeige
- Die Behinderungsanzeige ist die schriftliche Mitteilung eines Bauunternehmens an den Auftraggeber, dass die Arbeiten aus einem Grund, den der Betrieb nicht zu vertreten hat, nicht wie geplant weitergehen.
- Beweislastumkehr
- Beweislastumkehr bezeichnet den Wechsel der Beweispflicht für Mängel, der mit der Abnahme eintritt.
- Einheitspreisvertrag
- Ein Einheitspreisvertrag ist ein Bauvertrag, bei dem für jede Position im Leistungsverzeichnis ein fester Preis je Einheit vereinbart wird, etwa je Quadratmeter Fliesenfläche oder Kubikmeter Aushub.
- Gewährleistung
- Gewährleistung ist die gesetzliche Pflicht eines Handwerksbetriebs, für Mängel an seiner Leistung einzustehen.
- Grenzbebauung
- Grenzbebauung bezeichnet jedes Bauvorhaben, das direkt auf der Grundstücksgrenze oder über sie hinweg errichtet wird, etwa eine Garage, eine Mauer oder ein Gebäudeteil, der auf das Nachbargrundstück ragt.
- Instandhaltungsrücklage
- Die Instandhaltungsrücklage, seit der WEG-Reform offiziell Erhaltungsrücklage, ist ein gemeinschaftliches Sparguthaben der Wohnungseigentümer für größere Reparaturen am gemeinschaftlichen Eigentum.
- Kostenvoranschlag
- Ein Kostenvoranschlag, auch Kostenanschlag genannt, ist die schriftliche oder mündliche Berechnung eines Handwerksbetriebs, was ein Auftrag voraussichtlich kosten wird.
- Leistungsverzeichnis
- Ein Leistungsverzeichnis (LV) ist die geordnete Liste aller Arbeiten eines Bauauftrags, aufgeteilt in Positionen mit Beschreibung, Menge und Einheit.
- Mängelrüge
- Eine Mängelrüge, auch Mängelanzeige genannt, ist die Mitteilung des Auftraggebers an den Handwerksbetrieb, dass dessen Leistung einen Mangel hat und beseitigt werden soll.
- Nacherfüllung
- Nacherfüllung ist der Anspruch, mit dem der Auftraggeber vom Handwerksbetrieb verlangt, einen Mangel am Werk zu beseitigen oder das Werk neu herzustellen.
- Nachtrag
- Ein Nachtrag ist eine zusätzliche Vereinbarung zu einem bestehenden Bauvertrag, die eine Änderung der Bauleistung und die dafür fällige Mehr- oder Mindervergütung regelt.
- Schlussrechnung
- Die Schlussrechnung ist die abschließende Rechnung, mit der ein Handwerksbetrieb seine gesamte Leistung nach Fertigstellung abrechnet.
- Schwarzarbeit
- Schwarzarbeit ist eine Dienst- oder Werkleistung, bei der steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Pflichten nicht erfüllt werden, oft verbunden mit der Absprache «ohne Rechnung».
- Selbstvornahme
- Als Selbstvornahme bezeichnet man das Recht des Bestellers, einen Mangel nach erfolgloser Fristsetzung selbst oder durch einen anderen Betrieb beheben zu lassen und die Kosten zurückzufordern.
- Sicherheitseinbehalt
- Ein Sicherheitseinbehalt ist der Teil der Vergütung, den der Auftraggeber zurückhält, um sich gegen Mängel oder eine verspätete Fertigstellung abzusichern.
- Sondereigentum
- Sondereigentum ist das Eigentum eines Wohnungseigentümers an den Räumen seiner Wohnung und an den Teilen des Gebäudes, die sich dort ohne Eingriff ins Gemeinschaftseigentum verändern lassen.
- Stundenlohnarbeiten
- Stundenlohnarbeiten, auch Regiearbeiten genannt, sind Leistungen, die nach tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden statt nach einem vorab vereinbarten Festpreis abgerechnet werden.
- Subunternehmer
- Subunternehmer ist ein Betrieb, den der beauftragte Handwerksbetrieb mit einem Teil der Arbeiten beauftragt, ohne dass zwischen ihm und dem Bauherrn ein eigener Vertrag besteht.
- Verbraucherbauvertrag
- Ein Verbraucherbauvertrag ist ein Vertrag zwischen einem privaten Bauherrn und einem Unternehmer über den Bau eines neuen Gebäudes oder erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude.
- Vertragserfüllungsbürgschaft
- Die Vertragserfüllungsbürgschaft, auch Erfüllungsbürgschaft genannt, ist eine Sicherheit, die der Verbraucher bei einem Verbraucherbauvertrag mit der ersten Abschlagszahlung erhält und die rechtzeitige Fertigstellung ohne wesentliche Mängel absichert.
- Vertragsstrafe
- Eine Vertragsstrafe ist eine im Bauvertrag vereinbarte Geldsumme, die ein Handwerksbetrieb zahlt, wenn er einen vereinbarten Termin nicht oder nicht richtig einhält.
- Verzugszinsen
- Verzugszinsen sind Zinsen, die ein Kunde zahlt, wenn er eine fällige Handwerkerrechnung nicht rechtzeitig begleicht.
- VOB/B
- Die VOB/B ist Teil B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen: ein Regelwerk aus Vertragsbedingungen für Bauverträge, das nur gilt, wenn beide Seiten es ausdrücklich vereinbaren.
- Wegerecht
- Wegerecht bezeichnet das Recht, ein fremdes Grundstück zu betreten oder zu befahren, weil die eigene Zufahrt zu einem öffentlichen Weg fehlt oder über das Nachbargrundstück führt.
- Werkvertrag
- Ein Werkvertrag ist ein Vertrag, in dem sich ein Betrieb verpflichtet, ein bestimmtes Werk herzustellen, und der Auftraggeber, dafür zu zahlen.
- Widerrufsrecht
- Das Widerrufsrecht ist das gesetzliche Recht eines privaten Bauherrn, einen bereits unterschriebenen Verbraucherbauvertrag ohne Angabe von Gründen aufzulösen.
- Zurückbehaltungsrecht
- Das Zurückbehaltungsrecht ist das Recht eines Bauherrn, die Zahlung der Vergütung ganz oder teilweise zu verweigern, solange der Handwerksbetrieb seine Leistung nicht vollständig oder mangelfrei erbracht hat.
Betrieb und Qualifikation
- Altgesellenregelung
- Die Altgesellenregelung ist die gesetzliche Grundlage, nach der ein Betrieb auch ohne Meisterbrief in einem zulassungspflichtigen Handwerk in die Handwerksrolle eingetragen werden kann, wenn der Inhaber langjährige Berufserfahrung nachweist.
- Bauleiter
- Bauleiter ist die Person, die den Ablauf auf der Baustelle organisiert, Gewerke koordiniert, Termine überwacht und die Bauausführung kontrolliert.
- Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist ein unabhängiger Fachmann, der Bauwerke, Bauausführungen oder Schäden fachlich beurteilt und die Einschätzung in einem Gutachten festhält.
- Bezirksschornsteinfeger
- Der Bezirksschornsteinfeger ist ein für einen festgelegten Bezirk amtlich bestellter Schornsteinfegermeister, der hoheitliche Aufgaben wie die Feuerstättenschau wahrnimmt.
- Energieeffizienz-Experte
- Der Energieeffizienz-Experte ist eine von der Deutschen Energie-Agentur (dena) gelistete Fachperson, die energetische Sanierungen plant, begleitet und gegenüber den Förderstellen bestätigt.
- Generalunternehmer
- Ein Generalunternehmer (GU) ist ein Betrieb, der alle Bauleistungen eines Vorhabens in einem Vertrag übernimmt und Ihnen gegenüber allein dafür einsteht.
- Gesellenbrief
- Der Gesellenbrief ist das Zeugnis über die bestandene Gesellenprüfung am Ende einer Handwerksausbildung.
- Gewerbeanmeldung
- Die Gewerbeanmeldung ist die Anzeige, mit der jemand den Beginn eines selbständigen Gewerbebetriebs der zuständigen Behörde meldet.
- Gewerk
- Ein Gewerk ist ein abgegrenzter Arbeitsbereich am Bau, den ein bestimmtes Handwerk ausführt, etwa Maurerarbeiten, Elektroinstallation oder Fliesenarbeiten.
- Handwerkskammer
- Die Handwerkskammer (HWK) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Interessen des Handwerks in ihrem Bezirk vertritt (§ 90 Abs. 1 HwO).
- Handwerkskarte
- Die Handwerkskarte ist die Bescheinigung, die eine Handwerkskammer über die Eintragung eines Betriebs in die Handwerksrolle ausstellt (§ 10 Abs. 2 HwO).
- Handwerksrolle
- Die Handwerksrolle ist das Verzeichnis, das die Handwerkskammer über die Inhaber zulassungspflichtiger Handwerksbetriebe ihres Bezirks führt (§ 6 HwO).
- HOAI
- Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ist eine Rechengrundlage für Honorare von Architekten und Ingenieuren, keine verbindliche Preisliste mehr.
- Innenarchitekt
- Ein Innenarchitekt ist ein Planer, der Innenräume gestaltet oder neu herstellt, ohne wesentlich in Bestand oder Konstruktion eines Gebäudes einzugreifen.
- Innung
- Eine Innung ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Handwerksbetrieben desselben Handwerks in einem Bezirk, etwa der Dachdecker oder Elektriker einer Region.
- Kälteschein
- Kälteschein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den persönlichen Sachkundenachweis, den eine Fachkraft braucht, um an Kältekreisen von Klimaanlagen und Wärmepumpen zu arbeiten.
- Meisterbetrieb
- Meisterbetrieb ist eine gebräuchliche Bezeichnung für einen Handwerksbetrieb, den eine Person mit bestandener Meisterprüfung führt oder fachlich leitet.
- Meisterbrief
- Der Meisterbrief ist die Urkunde über die bestandene Meisterprüfung in einem Handwerk.
- Reisegewerbekarte
- Die Reisegewerbekarte ist die Erlaubnis, die für den Betrieb eines Reisegewerbes nötig ist.
- Sachkundenachweis
- Der Sachkundenachweis ist ein Beleg dafür, dass eine Person für eine bestimmte Tätigkeit die nötigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt.
- Scheinselbstständigkeit
- Scheinselbstständigkeit bezeichnet eine Tätigkeit, die vertraglich als selbstständige Beauftragung läuft, in der Praxis aber einer Beschäftigung entspricht.
- SiGeKo
- SiGeKo ist die Abkürzung für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator; er koordiniert den Arbeitsschutz, wenn auf einer Baustelle Beschäftigte mehrerer Betriebe gleichzeitig arbeiten.
- Stundenverrechnungssatz
- Der Stundenverrechnungssatz ist der Betrag, den ein Handwerksbetrieb für eine Arbeitsstunde seiner Beschäftigten berechnet.
- Zulassungsfreies Handwerk
- Zulassungsfreies Handwerk ist ein Handwerk, das ohne Meisterbrief selbständig betrieben werden darf.
Förderung, Steuer und Gesetz
- Abstandsflächen
- Abstandsflächen sind die Flächen, die ein Gebäude zur Grundstücksgrenze und zu Nachbargebäuden einhalten muss, damit Belichtung, Belüftung und Brandschutz gesichert bleiben.
- Aufbewahrungspflicht
- Die Aufbewahrungspflicht ist die gesetzliche Pflicht, eine Handwerkerrechnung über eine Bauleistung für einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren.
- Bauabzugsteuer
- Die Bauabzugsteuer ist ein Steuerabzug von 15 Prozent, den Auftraggeber von Bauleistungen bei der Bezahlung einbehalten und an das Finanzamt abführen müssen.
- Bauantrag
- Der Bauantrag ist der förmliche Antrag, mit dem Bauherren bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde die Genehmigung für ein Bauvorhaben beantragen.
- Baugenehmigung
- Die Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis, eine bauliche Anlage zu errichten, zu ändern oder anders zu nutzen.
- Bauvoranfrage
- Die Bauvoranfrage ist ein Antrag an die Bauaufsichtsbehörde, mit dem Bauherren vor der eigentlichen Planung eine einzelne Frage zur Bebaubarkeit eines Grundstücks verbindlich klären lassen.
- Bebauungsplan
- Der Bebauungsplan ist eine kommunale Satzung, die für ein bestimmtes Gebiet festlegt, was und wie dort gebaut werden darf.
- BEG EM
- BEG EM ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen, mit der die BAFA einzelne Sanierungsschritte wie Dämmung oder Fenstertausch bezuschusst.
- Denkmalabschreibung
- Die Denkmalabschreibung ist eine erhöhte steuerliche Absetzung für Baumaßnahmen an einem Baudenkmal nach § 7i EStG.
- Denkmalschutz
- Denkmalschutz ist der gesetzliche Schutz von Gebäuden oder Gebäudeteilen, die wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung als Baudenkmal eingestuft sind.
- Effizienzhaus
- Effizienzhaus, auch Niedrigstenergiegebäude genannt, bezeichnet den gesetzlichen Mindeststandard, den jeder Neubau in Deutschland energetisch einhalten muss.
- Energieausweis
- Ein Energieausweis ist ein Dokument über die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes, ausgestellt als Energiebedarfsausweis oder als Energieverbrauchsausweis.
- Energieeffizienzklasse
- Energieeffizienzklasse ist die Einstufung eines Wohngebäudes auf einer Buchstabenskala von A+ bis H im Energieausweis, abgeleitet aus dem Endenergieverbrauch oder Endenergiebedarf des Gebäudes.
- Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist das Bundesgesetz, das die energetischen Anforderungen an Heizungen und Gebäudehüllen in Deutschland festlegt.
- Heizkostenverordnung
- Die Heizkostenverordnung ist die gesetzliche Vorschrift, nach der Gebäudeeigentümer die Kosten für Heizung und Warmwasser auf die einzelnen Nutzer verteilen müssen.
- Heizlastberechnung
- Die Heizlastberechnung ist ein Rechenverfahren, das ermittelt, wie viel Wärmeleistung ein Gebäude und jeder einzelne Raum braucht, um auch bei strengem Frost warm zu bleiben.
- Heizungsförderung
- Heizungsförderung bezeichnet staatliche Zuschüsse, die den Tausch einer alten Heizung oder die Optimierung einer bestehenden Anlage finanziell unterstützen.
- iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)
- Der iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) ist ein schriftlicher Plan, in dem ein Energieberater den Zustand eines Wohngebäudes bewertet und die Sanierung in sinnvolle Schritte gliedert.
- KfW-Förderung
- KfW-Förderung bezeichnet Kredite und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau für energetische Sanierung, altersgerechten Umbau und energieeffizientes Bauen.
- Kleinunternehmerregelung
- Die Kleinunternehmerregelung ist eine Regelung im Umsatzsteuerrecht, nach der kleine Betriebe keine Umsatzsteuer auf ihre Rechnungen ausweisen und abführen müssen.
- Nutzungsänderung
- Als Nutzungsänderung bezeichnet man den Wechsel der Nutzungsart einer baulichen Anlage, etwa wenn aus einem Lager Wohnraum oder aus einer Wohnung eine Praxis wird.
- Pflichtangaben auf der Rechnung
- Pflichtangaben auf der Rechnung sind die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, die eine Handwerkerrechnung enthalten muss, damit sie steuerlich gültig ist.
- Sanierungspflicht
- Sanierungspflicht bezeichnet die gesetzliche Pflicht von Eigentümern, bestimmte Bauteile eines Gebäudes energetisch nachzurüsten.
- Steuerbonus für Handwerkerleistungen (§ 35a EStG)
- Der Steuerbonus für Handwerkerleistungen nach § 35a EStG ist eine Ermäßigung der Einkommensteuer für Arbeitskosten, die Handwerksbetriebe in Ihrem Haushalt erbringen.
- Steuerbonus für Sanierung (§ 35c EStG)
- Der Steuerbonus für Sanierung nach § 35c EStG ist eine Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen an einem selbst genutzten eigenen Gebäude.
- Trinkwasserverordnung
- Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) regelt, welche Qualität Trinkwasser erfüllen muss und wer dafür verantwortlich ist.
- Wohnflächenberechnung
- Die Wohnflächenberechnung ist das Verfahren, mit dem die Wohnfläche einer Wohnung oder eines Hauses nach festen Regeln ermittelt wird.
Heizung, Lüftung und Dämmung
- Aufsparrendämmung
- Aufsparrendämmung ist eine Dachdämmung, bei der die Dämmschicht als geschlossene Lage oberhalb der Sparren verlegt wird, direkt unter Lattung und Eindeckung.
- Blower-Door-Test
- Der Blower-Door-Test ist eine Messung, die zeigt, wie luftdicht die Hülle eines Gebäudes ist.
- Brennwerttechnik
- Brennwerttechnik ist eine Heiztechnik, bei der der Kessel auch die Wärme aus dem Wasserdampf im Abgas nutzt, indem er diesen Dampf kondensieren lässt.
- Dezentrale Lüftung
- Dezentrale Lüftung ist eine Wohnraumlüftung, bei der einzelne Geräte direkt in der Außenwand jedes Raums sitzen, statt Luft über ein zentrales Kanalnetz zu verteilen.
- Einblasdämmung
- Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem lose Dämmstoffe wie Zellulose, Mineralwolle oder Holzfaser maschinell in einen geschlossenen Hohlraum geblasen werden, etwa in die Kerndämmung einer Fassade.
- Enthärtungsanlage
- Eine Enthärtungsanlage ist eine Anlage, die der Trinkwasserinstallation Kalzium und Magnesium entzieht und so die Wasserhärte senkt.
- Fernwärme
- Fernwärme ist die Versorgung eines Gebäudes mit Heizwärme aus einem zentralen Wärmenetz, die über eine Übergabestation im Haus eingespeist wird.
- Flachdachdämmung
- Flachdachdämmung ist die Wärmedämmung eines Flachdachs, meist kombiniert mit der Abdichtung der Dachfläche gegen Feuchtigkeit.
- Frischwasserstation
- Eine Frischwasserstation ist ein Wärmetauscher, der Trinkwasser erst im Moment der Entnahme aus dem Heizungswasser erwärmt, statt es gespeichert vorzuhalten.
- Fußbodenheizung
- Eine Fußbodenheizung ist eine Flächenheizung, bei der Heizrohre im Boden liegen und den Raum über die gesamte Bodenfläche erwärmen.
- Gasheizungstausch
- Der Gasheizungstausch bezeichnet den Ersatz einer alten Gasheizung durch einen neuen Gas-Brennwertkessel im Bestandsgebäude.
- Gastherme
- Eine Gastherme ist ein gasbetriebenes Heizgerät, das als Brennwertkessel die Energie des Wasserdampfs in den Abgasen nutzt, indem sie ihn im Betrieb kondensieren lässt.
- Geschossdeckendämmung
- Geschossdeckendämmung ist die nachträgliche Wärmedämmung der obersten Geschossdecke eines Gebäudes, meist zwischen beheiztem Wohnraum und einem ungenutzten Dachboden.
- Heizkörpertausch
- Heizkörpertausch bezeichnet den Austausch alter Heizkörper gegen neue, meist größere Modelle, die dieselbe Wärmemenge bei niedrigerer Vorlauftemperatur abgeben.
- Heizkurve
- Die Heizkurve ist die Einstellung an der Heizungsanlage, die festlegt, welche Vorlauftemperatur das Heizsystem bei welcher Außentemperatur liefert.
- Heizungsrohre
- Heizungsrohre sind die Rohrleitungen, die Heizwärme und Warmwasser im Gebäude verteilen, zusammen mit ihren Armaturen.
- Heizungswartung
- Heizungswartung ist die regelmäßige Kontrolle, Reinigung und Einstellung einer Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb, damit sie sicher und effizient läuft.
- Holzfaserdämmung
- Holzfaserdämmung ist ein Dämmstoff aus Holzspänen oder Holzfasern, der zu Platten oder Matten verarbeitet wird und zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen zählt.
- Hybridheizung
- Eine Hybridheizung ist eine Heizanlage mit zwei unterschiedlichen Wärmeerzeugern, meist einer Wärmepumpe oder Biomasseheizung und einer Gas- oder Ölheizung, die sich bei der Wärmeerzeugung ergänzen.
- Hydraulischer Abgleich
- Hydraulischer Abgleich bezeichnet die Einstellung einer Warmwasserheizung, bei der jeder Heizkörper und jeder Heizkreis genau die Wassermenge erhält, die der Raum für seine Wärme braucht.
- Infrarotheizung
- Infrarotheizung ist eine Stromdirektheizung, die elektrische Energie direkt und ohne Wasserkreislauf in Strahlungswärme umwandelt.
- Innendämmung
- Innendämmung ist eine Wärmedämmung, die auf der Innenseite einer Außenwand angebracht wird, wenn die Fassade erhalten bleiben muss, etwa bei denkmalgeschützten oder historisch verputzten Gebäuden.
- Jahresarbeitszahl (JAZ)
- Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist das Verhältnis zwischen der Wärme, die eine Wärmepumpe über ein ganzes Jahr abgibt, und dem Strom, den sie dafür verbraucht.
- Kachelofen
- Ein Kachelofen ist ein gemauerter Grundofen aus feuerfesten Steinen mit Kachelverkleidung, der Wärme über Stunden speichert und langsam an den Raum abgibt.
- Kaminofen
- Ein Kaminofen ist eine Einzelraumfeuerungsanlage für feste Brennstoffe wie Holz, die einen einzelnen Raum beheizt und an den Schornstein angeschlossen wird.
- Kellerdeckendämmung
- Kellerdeckendämmung ist die nachträgliche Dämmung der Decke zwischen unbeheiztem Keller und beheiztem Wohnraum darüber.
- Kerndämmung
- Kerndämmung ist das nachträgliche Einbringen von Dämmmaterial in den Hohlraum zwischen den beiden Schalen eines zweischaligen Mauerwerks, auch Hohlschichtdämmung genannt.
- Klimaanlage
- Eine Klimaanlage ist ein Gerät, das Räume aktiv kühlt, meist über ein Außengerät und ein oder mehrere Innengeräte mit Kältemittelleitung.
- Kontrollierte Wohnraumlüftung
- Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) ist eine Lüftungsanlage, die Wohnräume dauerhaft mit Frischluft versorgt und verbrauchte Luft abführt, meist mit Wärmerückgewinnung.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine Heizanlage, die Umgebungsluft als Wärmequelle nutzt und die Energie über ein Wasser-Heizsystem an Heizkörper oder Fußbodenheizung abgibt.
- Nachtspeicherheizung
- Eine Nachtspeicherheizung, auch Nachtstromspeicherheizung oder Stromdirektheizung genannt, ist ein Heizsystem, das nachts Strom in Keramik- oder Steinspeichern einlagert und die Wärme tagsüber abgibt.
- Pelletheizung
- Eine Pelletheizung ist eine Heizanlage, die Holzpellets als festen Biomasse-Brennstoff verbrennt und daraus Wärme für Heizung und Warmwasser erzeugt.
- Perimeterdämmung
- Perimeterdämmung ist die Wärmedämmung auf der Außenseite erdberührter Bauteile, also an Kellerwänden und unter der Bodenplatte.
- Pufferspeicher
- Ein Pufferspeicher ist ein gedämmter Wasserbehälter im Heizkreis, der Wärme zwischenspeichert und zeitversetzt an Heizkörper oder Fußbodenheizung abgibt.
- Solarthermie
- Solarthermie ist eine Technik, die Sonnenenergie über Kollektoren auf dem Dach in Wärme umwandelt und damit Warmwasser erzeugt oder die Heizung unterstützt.
- Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Raumluft als Wasser auf einer Fläche ausfällt.
- Thermostatventil
- Ein Thermostatventil ist ein Ventil am Heizkörper, das die Wassermenge nach der eingestellten Raumtemperatur selbsttätig regelt.
- Trittschalldämmung
- Trittschalldämmung ist eine Dämmschicht im Fußbodenaufbau, die Geh- und Aufprallgeräusche von einem Raum in den darunterliegenden Raum reduziert.
- U-Wert
- Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist die Kennzahl dafür, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach außen verloren geht.
- Umwälzpumpe
- Die Umwälzpumpe ist die Pumpe im Heizkreislauf, die warmes Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern und zurück befördert.
- Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizwasser vom Wärmeerzeuger zu den Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung fließt.
- Wandheizung
- Eine Wandheizung, auch Wandflächenheizung genannt, ist eine Flächenheizung, die Heizrohre nicht im Fußboden, sondern in der Wand verlegt und die Wandfläche als Wärmeübertrager nutzt.
- Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der mehr Wärme nach außen entweicht als durch die umgebende Fläche.
- Wärmemengenzähler
- Ein Wärmemengenzähler ist ein Gerät, das die von einer Heizanlage oder einem Fernwärmeanschluss abgegebene Wärmemenge misst und so die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten ermöglicht.
- Wärmepumpe
- Eine Wärmepumpe ist eine Heizanlage, die Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder Erdreich entzieht und mit Strom auf Heiztemperatur anhebt.
- Wärmerückgewinnung
- Wärmerückgewinnung bezeichnet die Technik, mit der eine Lüftungsanlage die Wärme der Abluft auf die kühlere Zuluft überträgt, bevor die Abluft nach außen entweicht.
- Warmwasserspeicher
- Ein Warmwasserspeicher ist ein Behälter, der Trinkwasser erwärmt und bis zum Verbrauch bereithält, auch Trinkwassererwärmer genannt.
- WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
- Ein WDVS (Wärmedämmverbundsystem) ist eine Fassadendämmung, bei der Dämmplatten, Armierung und Putz als aufeinander abgestimmtes System direkt auf die Außenwand kommen.
- Zirkulationspumpe
- Die Zirkulationspumpe ist eine Umwälzpumpe, die warmes Wasser ständig zwischen Speicher und Entnahmestellen in Bewegung hält.
- Zwischensparrendämmung
- Zwischensparrendämmung ist die Wärmedämmung des Daches, bei der Dämmstoff von innen zwischen den Sparren eingebaut wird, meist beim Ausbau eines bislang ungedämmten Dachgeschosses.
Elektro und Solar
- Balkonkraftwerk
- Ein Balkonkraftwerk, auch Steckersolargerät oder Mini-PV genannt, ist eine kleine Solaranlage, die über einen Stecker Strom in den Endstromkreis des Haushalts einspeist.
- Blitzschutz
- Blitzschutz ist die Gesamtheit technischer Maßnahmen, die ein Gebäude und seine Bewohner vor den Folgen eines Blitzeinschlags schützen.
- DGUV-V3-Prüfung
- Die DGUV-V3-Prüfung ist die wiederkehrende Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Betrieben und Räumen, in denen Personal beschäftigt wird.
- Drehstrom
- Drehstrom ist Strom aus drei zeitlich versetzten Wechselspannungs-Phasen, der mehr Leistung transportiert als der einphasige Haushaltsstrom und deshalb auch Dreiphasenstrom oder Kraftstrom heißt.
- E-Check
- Der E-Check ist eine Prüfung der elektrischen Anlage in Wohnung oder Haus durch einen Elektrofachbetrieb, der den sicheren Zustand von Leitungen, Schutzeinrichtungen und Anschlüssen dokumentiert.
- Einspeisevergütung
- Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den der Netzbetreiber für Solarstrom zahlt, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.
- Elektroherd anschließen
- Elektroherd anschließen bezeichnet den Festanschluss eines Herds, Backofens oder Warmwasserspeichers an das Stromnetz durch eine Elektrofachkraft, nicht das Einstecken in eine Steckdose.
- Elektroinstallation
- Elektroinstallation ist die Gesamtheit aller elektrischen Leitungen, Verteilungen, Steckdosen, Schalter und Anschlüsse in einem Gebäude.
- Energiemanagementsystem
- Ein Energiemanagementsystem ist eine Steuerzentrale, die Stromerzeugung, Speicher und Verbraucher im Haus aufeinander abstimmt.
- FI-Schalter
- Ein FI-Schalter, auch Fehlerstromschutzschalter oder RCD genannt, ist eine Schutzeinrichtung im Stromkreis, die bei einem Fehlerstrom sofort abschaltet.
- Hausanschlusskasten
- Der Hausanschlusskasten ist die Übergabestelle im Keller oder an der Außenwand, an der das öffentliche Stromnetz endet und die Hausinstallation beginnt.
- KNX
- KNX ist ein herstellerneutraler Bus-Standard, der Lichtschalter, Jalousien, Heizung und Alarmanlage über eine gemeinsame Steuerleitung verbindet, statt für jedes Gerät eine eigene App zu benötigen.
- Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein leeres Kunststoff- oder Metallrohr, das beim Rohbau oder bei der Sanierung in Wand, Boden oder Decke verlegt wird, damit später Elektro- oder Datenkabel eingezogen werden können.
- Leitungsschutzschalter
- Ein Leitungsschutzschalter ist ein Sicherungsautomat, der eine elektrische Leitung vor Überlastung und Kurzschluss schützt, indem er den Stromkreis automatisch abschaltet.
- Marktstammdatenregister
- Das Marktstammdatenregister (MaStR) ist das Register der Bundesnetzagentur, in dem Betreiber ihre Einheiten sowie EEG- und KWK-Anlagen registrieren müssen.
- Mieterstrom
- Mieterstrom ist Solarstrom, den eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mietshauses erzeugt und der ohne Umweg über das öffentliche Netz direkt an die Mieter im selben Gebäude verkauft wird.
- Netzanschluss
- Der Netzanschluss ist die Verbindung der Elektroanlage eines Gebäudes mit dem öffentlichen Stromnetz, über die Strom ins Haus gelangt.
- Nulleinspeisung
- Nulleinspeisung bezeichnet eine Photovoltaikanlage, die technisch so eingestellt ist, dass sie keinen Strom ins öffentliche Netz abgibt, selbst wenn die Module mehr erzeugen als im Haus verbraucht wird.
- Photovoltaik
- Photovoltaik ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom über Solarmodule auf dem Dach oder an der Fassade.
- Potentialausgleich
- Potentialausgleich bezeichnet die Verbindung aller leitfähigen Metallteile eines Gebäudes mit einem gemeinsamen Erdungspunkt, damit zwischen ihnen keine gefährliche Spannungsdifferenz entstehen kann.
- Smart Meter
- Smart Meter ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein intelligentes Messsystem, das den Stromverbrauch digital erfasst und die Daten über ein Kommunikationsmodul an den Netzbetreiber überträgt.
- Solarkataster
- Ein Solarkataster ist eine Online-Karte, die für Hausdächer anhand von Satelliten- oder Laserdaten das Solarpotenzial grob einschätzt.
- Solarpflicht
- Solarpflicht ist die Pflicht, bei bestimmten Bauvorhaben eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren.
- Stromspeicher
- Ein Stromspeicher ist eine Batterie, die tagsüber erzeugten Solarstrom aus der Photovoltaikanlage aufnimmt und später im Haus bereitstellt.
- Stromzählerwechsel
- Als Stromzählerwechsel bezeichnet man den Austausch eines Stromzählers gegen eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem im Zählerschrank.
- Türsprechanlage
- Eine Türsprechanlage ist eine Anlage, die Haustür oder Wohnungstür über eine Sprechstelle und oft eine Kamera mit der Wohnung verbindet, sodass sich Besucher vor dem Öffnen identifizieren lassen.
- Überspannungsschutz
- Überspannungsschutz ist eine Schutzeinrichtung in der Elektroinstallation, die kurze Spannungsspitzen aus Blitzeinschlägen oder Schalthandlungen im Netz ableitet, bevor sie Geräte beschädigen.
- Unterverteilung
- Die Unterverteilung ist der Verteilerkasten, in dem die Stromkreise einer Wohnung oder Etage zusammenlaufen und über Sicherungen abgesichert werden.
- Wallbox
- Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge, die an der Wand oder auf einem Standfuß montiert und direkt an die Hausinstallation angeschlossen wird.
- Wärmepumpentarif
- Ein Wärmepumpentarif ist ein vergünstigter Stromtarif für den Betrieb einer Wärmepumpe, der im Gegenzug eine Steuerung der Anlage durch den Netzbetreiber zulässt.
- Wechselrichter
- Ein Wechselrichter, auch Inverter genannt, ist das Gerät, das den Gleichstrom aus Solarmodulen in netzüblichen Wechselstrom umwandelt.
- Zählerschrank
- Ein Zählerschrank, auch Zählerkasten genannt, ist der Schrank, in dem Stromzähler, Hauptsicherungen und meist die Stromkreisverteilung mit den Schutzeinrichtungen eines Gebäudes untergebracht sind.
Bau, Ausbau und Sanierung
- Altbausanierung
- Altbausanierung ist die umfassende Instandsetzung und Modernisierung eines bestehenden, meist älteren Gebäudes, bei der Bausubstanz, Technik und Energiestandard erneuert werden.
- Anbau
- Ein Anbau ist eine bauliche Erweiterung eines bestehenden Gebäudes, etwa ein zusätzliches Zimmer, ein Wintergarten oder ein neuer Gebäudeflügel.
- Asbest
- Asbest ist ein faseriges Mineral, das früher in vielen Baustoffen verarbeitet wurde und dessen eingeatmete Fasern als krebserregend gelten.
- Außenputz
- Außenputz ist die äußere Putzschicht auf dem Mauerwerk einer Fassade, die als Wetterschutz und als gestaltete Oberfläche zugleich dient.
- Badsanierung
- Badsanierung bezeichnet den Umbau eines bestehenden Bades, bei dem Sanitärobjekte, Fliesen, Estrich, Leitungen und Elektroinstallation ganz oder teilweise erneuert werden.
- Balkonsanierung
- Balkonsanierung bezeichnet die Instandsetzung eines schadhaften oder undichten Balkons, bei der Abdichtung, Gefälle, Randanschluss und Entwässerung wiederhergestellt oder neu ausgeführt werden.
- Bauschuttentsorgung
- Bauschuttentsorgung ist die fachgerechte Sammlung, der Transport und die Verwertung oder Beseitigung von Abbruch- und Baurestmassen wie Beton, Ziegel, Fliesen oder Mörtel.
- Bautrocknung
- Bautrocknung ist der technische Entzug von Feuchtigkeit aus Mauerwerk, Estrich oder Dämmung mit Kondens-, Adsorptions- oder Infrarotgeräten.
- Bauwerksabdichtung
- Bauwerksabdichtung ist die Summe aller Maßnahmen, mit denen ein Gebäude dauerhaft vor eindringendem Wasser geschützt wird.
- Betonsanierung
- Betonsanierung ist die Instandsetzung von beschädigtem Beton, bei dem Risse oder abgeplatzte Stellen die Bewehrung freilegen und zum Rosten bringen.
- Bodengleiche Dusche
- Eine bodengleiche Dusche ist eine Duschfläche ohne Duschwanne, deren Boden ebenerdig in den Fliesenbelag des Bades übergeht.
- Brandschutz
- Brandschutz bezeichnet alle baulichen und organisatorischen Maßnahmen, die verhindern, dass sich Feuer und Rauch in einem Gebäude ausbreiten, und die im Ernstfall Fluchtwege freihalten.
- Carport
- Carport ist ein offener Unterstand für Autos oder andere Fahrzeuge: ein Dach auf Stützen, ohne durchgehende Außenwände.
- Dachbegrünung
- Dachbegrünung ist die Bepflanzung eines Flachdachs oder flach geneigten Dachs mit einer Vegetationsschicht aus Substrat und Pflanzen, meist als extensives Gründach mit niedrigem Bewuchs.
- Dachbodenausbau
- Dachbodenausbau bezeichnet den Umbau eines bisher ungenutzten Dachbodens zu bewohnbarem Wohnraum, etwa als Schlaf-, Arbeits- oder Kinderzimmer.
- Dachfenster
- Ein Dachfenster, auch Dachflächenfenster genannt, ist ein Fenster, das in die Dachschräge eingebaut wird und Tageslicht sowie Luft in ausgebaute Dachgeschosse bringt.
- Dachgaube
- Eine Dachgaube ist ein aufrecht aus der Dachschräge herausgebauter Fensteraufbau, der im Dachgeschoss zusätzliche Kopfhöhe, Nutzfläche und Tageslicht schafft.
- Dachrinne
- Die Dachrinne ist die Rinne entlang der Dachkante, die Regenwasser auffängt und über das Fallrohr ableitet.
- Dachsanierung
- Dachsanierung bezeichnet die Erneuerung der Dacheindeckung, der Unterkonstruktion und meist auch der Wärmedämmung eines bestehenden Dachs.
- Dachstuhl
- Der Dachstuhl ist die tragende Holzkonstruktion, die das Dach eines Gebäudes formt und sein Gewicht sowie Wind- und Schneelasten auf die Außenwände ableitet.
- Dampfsperre
- Eine Dampfsperre ist eine Schicht, meist eine Folie, die im Bauteil verhindert, dass Wasserdampf aus der warmen Raumluft in die Dämmung eindringt.
- Dichtschlämme
- Dichtschlämme ist eine mineralische, zementgebundene Abdichtungsmasse, die auf Mauerwerk, Beton oder Estrich gestrichen oder gespachtelt wird.
- Drainage
- Drainage bezeichnet ein System aus Rohren, Kies und Vlies, das Wasser rund um ein Gebäude sammelt und kontrolliert ableitet, statt es gegen die Kelleraußenwand drücken zu lassen.
- Einbruchschutz
- Einbruchschutz bezeichnet alle Maßnahmen, die ein Gebäude durch stabile Bauteile statt durch Alarmanlagen vor dem Eindringen Unbefugter schützen.
- Estrich
- Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Platten, die auf dem Rohboden oder einer Dämmung liegt und als ebener, tragfähiger Untergrund für den Bodenbelag dient.
- Fassadenanstrich
- Fassadenanstrich ist das Streichen der Außenwände eines Gebäudes, meist nach vorheriger Reinigung und Grundierung.
- Fassadenreinigung
- Fassadenreinigung ist das Entfernen von Schmutz, Algen, Moos oder Grauschleier von der Außenwand, ohne dass neu gestrichen oder verputzt wird.
- Fenstertausch
- Fenstertausch bezeichnet den Ersatz alter Fenster durch neue, wärmegedämmte Modelle.
- Fliesenspiegel
- Ein Fliesenspiegel ist die geflieste Wandfläche zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken, die in der Küche die Wand vor Spritzwasser, Fett und Schmutz schützt.
- Gartenmauer
- Eine Gartenmauer ist eine Mauer, die ein Grundstück einfriedet oder von einem Nachbargrundstück abgrenzt.
- Gerüst
- Ein Gerüst ist eine temporäre Arbeitsplattform aus Metallrohren oder -rahmen, die an einer Fassade oder einem Dach aufgebaut wird, damit Handwerker sicher in der Höhe arbeiten können.
- Haustür
- Die Haustür ist die Eingangstür eines Wohngebäudes und verbindet Wärmedämmung, Einbruchschutz und eine fachgerechte Montage.
- Hebeanlage
- Eine Hebeanlage ist eine technische Anlage, die Abwasser aus Räumen unterhalb der Rückstauebene maschinell nach oben in den öffentlichen Kanal pumpt.
- Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Boden kapillar in der Wand aufsteigt.
- Innenputz
- Innenputz ist die Schicht aus Gips, Kalk oder Lehm, die auf Mauerwerk oder Trockenbauwände innen aufgebracht wird, um eine glatte, tragfähige Fläche für Anstrich, Tapete oder Fliesen zu schaffen.
- Kanalsanierung
- Kanalsanierung ist die Instandsetzung oder Erneuerung schadhafter Abwasserleitungen auf einem Grundstück, meist der Grundleitung zwischen Haus und öffentlichem Kanal.
- Kellerabdichtung
- Kellerabdichtung ist die bauliche Maßnahme, die einen Keller gegen Feuchtigkeit und Wasser aus dem Erdreich schützt.
- Kernbohrung
- Eine Kernbohrung ist das staubarme Herausschneiden eines runden Lochs aus Beton, Mauerwerk oder Stein mit einer diamantbesetzten Hohlbohrkrone.
- Kernsanierung
- Eine Kernsanierung ist die Sanierung eines Gebäudes bis auf die tragende Substanz:
- Leckageortung
- Leckageortung ist die technische Suche nach der genauen Stelle eines Wasser- oder Gasaustritts in Leitungen, Dach oder Dämmung, bevor Wände, Boden oder Fassade geöffnet werden.
- Legionellenprüfung
- Die Legionellenprüfung ist eine Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen:
- Lichtschacht
- Ein Lichtschacht ist eine Vertiefung vor einem Kellerfenster, die Tageslicht und Luft in den Keller lässt und das Fenster vor Erddruck schützt.
- Mauertrockenlegung
- Mauertrockenlegung bezeichnet Verfahren, die aufsteigende oder eindringende Feuchte aus durchfeuchtetem Mauerwerk entfernen und weiteres Eindringen von Wasser dauerhaft unterbinden.
- Parkett schleifen
- Parkett schleifen bezeichnet das Abtragen der obersten, verschlissenen Holzschicht eines Parkettbodens, um Kratzer, Dellen und alte Oberflächenbehandlung zu entfernen.
- Pflasterarbeiten
- Pflasterarbeiten bezeichnen das Verlegen von Pflastersteinen oder Platten auf einer Fläche im Außenbereich, etwa Einfahrt, Terrasse oder Gehweg.
- Q-Stufen (Q1 bis Q4)
- Q-Stufen (Q1 bis Q4) sind die Qualitätsstufen, in denen Wand- und Deckenflächen gespachtelt werden, vor allem Gipsplatten im Trockenbau.
- Ringanker
- Ein Ringanker ist ein umlaufender Gurt aus Stahlbeton, der die Außenwände eines Mauerwerksbaus auf Höhe der Decke oder unter dem Dach miteinander verbindet.
- Risse im Mauerwerk
- Risse im Mauerwerk sind sichtbare Trennungen im Putz oder im Mauerwerk selbst, die durch Bewegungen im Bauwerk, Temperaturwechsel oder eindringende Feuchte entstehen.
- Rohbau
- Der Rohbau ist der tragende Grundkörper eines Gebäudes:
- Rohrbruch
- Ein Rohrbruch ist ein plötzlicher Riss oder Bruch in einer Wasser- oder Heizungsleitung, durch den Wasser unkontrolliert austritt.
- Rohrreinigung
- Rohrreinigung ist die mechanische oder chemische Beseitigung einer Verstopfung in einem Abflussrohr oder in der Grundleitung eines Gebäudes.
- Rollladen
- Rollladen ist eine Sonnen-, Sicht- und Einbruchschutzvorrichtung aus beweglichen Lamellen, die sich über einem Fenster oder einer Tür auf- und abrollen lässt.
- Rückstauklappe
- Eine Rückstauklappe ist ein mechanischer Verschluss in der Abwasserleitung, der verhindert, dass bei Starkregen Wasser aus dem öffentlichen Kanal zurück ins Haus drückt.
- Schimmel
- Schimmel ist ein Pilzbefall, der entsteht, wenn im Innenraum vorhandene Sporen auf eine feuchte Oberfläche treffen.
- Sockelabdichtung
- Sockelabdichtung ist der Feuchteschutz am unteren Rand der Fassade, dort wo Wand und Erdreich oder Bodenplatte zusammentreffen.
- Statiker
- Ein Statiker ist ein Fachplaner, der die Tragfähigkeit von Bauteilen und ganzen Gebäuden berechnet.
- Stützmauer
- Eine Stützmauer ist eine Wand, die Erdreich, einen Hang oder eine Geländestufe gegen Abrutschen und seitlichen Erddruck sichert.
- Terrassenüberdachung
- Eine Terrassenüberdachung ist ein Dach über der Terrasse, das vor Regen und Sonne schützt, freistehend im Garten oder an der Hauswand montiert.
- Treppenlift
- Ein Treppenlift, auch Sitzlift oder Plattformlift genannt, ist eine elektrisch betriebene Transporthilfe, die Personen mit eingeschränkter Mobilität auf einer Schiene entlang der Treppe befördert.
- Treppenrenovierung
- Treppenrenovierung ist die Erneuerung einer bestehenden Treppe durch Überbauen, Abschleifen oder den Austausch einzelner Bauteile, ohne die tragende Konstruktion zu ersetzen.
- Trockenbau
- Trockenbau ist eine Bauweise, bei der Wände, Decken und Vorsatzschalen ohne Mörtel aus Metall- oder Holzprofilen und Platten wie Gipskarton entstehen.
- Wanddurchbruch
- Ein Wanddurchbruch ist eine nachträglich in eine Wand eingebrachte Öffnung, etwa für eine Tür, einen Durchgang oder einen offenen Wohnbereich.
- Wasserschaden
- Ein Wasserschaden ist ein Schaden an Gebäude oder Einrichtung durch austretendes Wasser, meist aus einer defekten Leitung, einem Rohrbruch oder eindringendem Regen.
- Wintergarten
- Ein Wintergarten ist ein verglaster Anbau an ein Wohngebäude, der als kalter Wintergarten unbeheizt bleibt oder als warmer Wintergarten ganzjährig beheizt und genutzt wird.
- Zisterne
- Eine Zisterne ist ein Behälter, der Regenwasser vom Dach auffängt und speichert, damit es später für Garten, Toilette oder Waschmaschine genutzt werden kann.
Alle Begriffe von A bis Z
A
B
- Badsanierung
- Balkonkraftwerk
- Balkonsanierung
- Bauabnahme
- Bauabzugsteuer
- Bauantrag
- Baubeschreibung
- Baugenehmigung
- Bauhandwerkersicherung
- Bauherrenhaftpflicht
- Baulast
- Baulastenverzeichnis
- Bauleistungsversicherung
- Bauleiter
- Baumangel
- Bausachverständiger
- Bauschuttentsorgung
- Bautagebuch
- Bautrocknung
- Bauvertrag
- Bauvoranfrage
- Bauwerksabdichtung
- Bauzeitenplan
- Bebauungsplan
- BEG EM
- Behinderungsanzeige
- Betonsanierung
- Beweislastumkehr
- Bezirksschornsteinfeger
- Blitzschutz
- Blower-Door-Test
- Bodengleiche Dusche
- Brandschutz
- Brennwerttechnik
D
E
F
G
H
I
K
L
P
S
- Sachkundenachweis
- Sanierungspflicht
- Scheinselbstständigkeit
- Schimmel
- Schlussrechnung
- Schwarzarbeit
- Selbstvornahme
- Sicherheitseinbehalt
- SiGeKo
- Smart Meter
- Sockelabdichtung
- Solarkataster
- Solarpflicht
- Solarthermie
- Sondereigentum
- Statiker
- Steuerbonus für Handwerkerleistungen (§ 35a EStG)
- Steuerbonus für Sanierung (§ 35c EStG)
- Stromspeicher
- Stromzählerwechsel
- Stundenlohnarbeiten
- Stundenverrechnungssatz
- Stützmauer
- Subunternehmer