Was kostet ein Entrümpelungsdienst? Preise und Stundensätze 2026
Ein Keller soll leer werden, eine Wohnung nach dem Auszug besenrein übergeben, ein ganzer Haushalt nach einem Todesfall aufgelöst werden: Der Anlass für eine Entrümpelung ist selten lange geplant, und die Frage nach den Kosten steht meist am Anfang.
Diese Seite gilt bundesweit. Sie erklärt, woraus sich der Preis eines Entrümpelungsdienstes zusammensetzt, welche Posten auf einem Angebot auftauchen und warum zwei Betriebe dieselbe Wohnung unterschiedlich bewerten. Gedacht ist sie für Mieter, Eigentümer, Erben und Hausverwaltungen, die vor der Besichtigung verstehen wollen, worüber gesprochen wird.
Danach können Sie Angebote nebeneinanderlegen und erkennen, ob darin wirklich dasselbe steht.
Entrümpelungsdienst: Preise nach Leistung (bundesweit)
Preisspannen für Entrümpelungsdienst sind bundesweit noch nicht erhoben. Sobald sie mit Quelle und Stand vorliegen, stehen sie hier.
Die Posten einer Entrümpelung: Zeit, Volumen, Entsorgung
Eine Entrümpelung wird aus mehreren Größen kalkuliert, auch wenn am Ende nur eine Summe auf dem Blatt steht.
- Arbeitszeit: Wie viele Kräfte wie lange räumen, tragen und verladen. Treppen, weite Wege zum Fahrzeug und sperrige Möbel verlängern diese Zeit spürbar.
- Volumen: Das Räumgut wird in Kubikmetern geschätzt. Daraus ergeben sich Fahrzeuggröße und die Zahl der Fahrten.
- Entsorgung: Der Abfall wird nach Fraktionen getrennt — Holz, Metall, Elektrogeräte, Restmüll, Bauschutt — und an der Anlage nach Gewicht oder Volumen abgerechnet. Jede Fraktion hat ihren eigenen Satz, Sonderabfall wie Farben oder Altöl einen eigenen Weg.
- Anfahrt und Gerät: Fahrzeug, Container oder Möbelaufzug, dazu eine Halteverbotszone, wenn vor dem Haus kein Platz ist.
- Umsatzsteuer: Prüfen Sie, ob ein genannter Betrag brutto oder netto gemeint ist.
Gegenläufig wirkt die Wertanrechnung: Was sich weiterverkaufen lässt, mindert die Rechnung.
Was den Aufwand nach oben oder unten treibt
Bei einer Kellerentrümpelung entscheidet der Weg: enge Gänge, eine steile Kellertreppe, kein Aufzug — jeder Gang kostet Zeit, und die Zeit trägt den Preis. Bei einer Haushaltsauflösung entscheidet dagegen die Menge, weil Küche, Schränke, Teppiche und Elektrogeräte zusammen viele Kubikmeter ergeben.
Teurer wird es, wenn nicht nur geräumt, sondern auch sortiert werden muss: Papier vom Restmüll trennen, Elektrogeräte gesondert abgeben, Unterlagen sichten, bevor etwas im Fahrzeug landet. Eine Messie-Wohnung ist deshalb ein eigener Fall — Schutzausrüstung, Geruchsbeseitigung und eine gründliche Reinigung kommen zu den Räumarbeiten hinzu, und der verwertbare Anteil ist gering.
Günstiger wird es, wenn Sie vorsortieren, Wertsachen und Papiere vorab entnehmen und der Zugang frei ist. Auch der Zustand der Möbel zählt: Verwertbares senkt die Entsorgungsmenge, beschädigtes Inventar erhöht sie.
Pauschale oder Abrechnung nach Aufwand
Üblich sind zwei Modelle. Beim Festpreis besichtigt der Betrieb die Räume, schätzt Volumen und Stunden und nennt eine Pauschale samt Entsorgung — Sie wissen früh, woran Sie sind, tragen aber keinen Vorteil davon, wenn es schneller geht. Bei der Abrechnung nach Aufwand zählen geleistete Stunden und tatsächlich entsorgte Kubikmeter oder Tonnen; das ist fair bei unklarem Umfang und schwer planbar bei vollen Kellern.
Für Sie heißt das: Eine Pauschale ohne Besichtigung beruht auf Annahmen und wird später gern korrigiert. Verlangen Sie bei der Abrechnung nach Aufwand eine Obergrenze und eine schriftliche Meldung, bevor sie überschritten wird. Es sind Richtwerte mit Quelle und Stand, kein verbindliches Angebot — den Festpreis nennt der Betrieb nach Besichtigung.
Stadt, Umland und die Monate des Jahres
Regionale Unterschiede entstehen an zwei Stellen: bei den Gebühren der Entsorgungsanlage und beim Zugang zum Gebäude. In dicht bebauten Lagen wie Köln oder München sind die Wege zur Anlage kurz, dafür fallen Halteverbotszone, Parkraum und Altbautreppen ins Gewicht. In Wuppertal kommen Hanglagen und schmale Straßen hinzu, im Umland eine längere Anfahrt, die mitbezahlt wird.
Auch der Monat spielt hinein. Die Nachfrage verteilt sich ungleich über das Jahr: Hochsaison ist der März, Schwachsaison der Dezember, der Saisonfaktor zwischen beiden liegt bei 1,60. In Nordrhein-Westfalen und Bayern zusammen entfallen monatlich 35.520 Suchanfragen auf dieses Gewerk (Stand September 2026). Im Frühjahr sind Termine knapper — fragen Sie früher an und halten Sie das Datum flexibel.
Den Kostenvoranschlag lesen und Aufwand sparen
Ein belastbarer Kostenvoranschlag nennt für jede Position eine Einheit: Stunden, Kubikmeter, Tonnen oder Pauschale. Achten Sie darauf, ob die Entsorgungsgebühr enthalten ist oder gesondert nach Wiegeschein abgerechnet wird, ob Möbelaufzug und Halteverbotszone aufgeführt sind, wie Nachträge angekündigt werden und wann zu zahlen ist.
Sparen lässt sich ohne Abstriche an der Ausführung: Selbst vorsortieren, Altpapier und kleine Elektrogeräte zum Wertstoffhof bringen, Verwertbares anrechnen lassen, den Aufzug reservieren und die Zufahrt frei halten. Nicht sparen sollten Sie beim Entsorgungsnachweis, bei der Haftpflicht des Betriebs und bei der Besichtigung. Ein auffällig niedriger Preis, der ohne Ortstermin am Telefon genannt wird, beruht selten auf demselben Umfang wie ein geprüftes Angebot.
Entrümpelungsdienst in Ihrer Stadt
| Stadt | Preisspanne | Anbieter vor Ort |
|---|---|---|
| NürnbergBayern | nicht erhoben | nicht erhoben |
| MünchenBayern | nicht erhoben | nicht erhoben |
| KölnNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| AachenNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| HagenNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| MünsterNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| DuisburgNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| BielefeldNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| BonnNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
| WuppertalNordrhein-Westfalen | nicht erhoben | nicht erhoben |
Die Preise vor Ort nennt die Stadtseite — dort stehen die Betriebe mit Adresse und Bewertung.
Häufige Fragen zu Preisen für Entrümpelungsdienst
Wovon hängt der Preis für einen Entrümpelungsdienst ab?
Den Preis bestimmen Aufwand und Dauer, Material, Anfahrt, der Zustand vor Ort und die Auslastung des Betriebs. Deshalb unterscheiden sich Angebote für dieselbe Leistung — etwa für „Entrümpelung“, „Haushaltsauflösung“ und „Kellerentrümpelung“ — von Betrieb zu Betrieb.
Welche Arbeiten rechnet ein Entrümpelungsdienst ab?
Zum Leistungsumfang gehören unter anderem Entrümpelung, Haushaltsauflösung, Kellerentrümpelung, Messie-Wohnung, Besenrein übergeben und Sperrmüll. Welche Positionen im Angebot stehen, hängt vom Auftrag ab — lassen Sie sie einzeln ausweisen, dann sind zwei Angebote vergleichbar.
Unterscheiden sich die Preise für einen Entrümpelungsdienst je nach Stadt?
Ja. Lohn- und Materialkosten sind regional verschieden, im Ballungsraum liegen sie meist höher als auf dem Land. Für 10 Städte führen wir eigene Seiten mit Betrieben vor Ort, zum Beispiel Nürnberg, München und Köln.
Warum stehen hier keine Preisspannen für einen Entrümpelungsdienst?
Belastbare Preisspannen haben wir für dieses Gewerk noch nicht erhoben. Sobald sie mit Quelle und Stand vorliegen, stehen sie auf dieser Seite. Geschätzte Zahlen veröffentlichen wir nicht.
Wie bekomme ich vergleichbare Angebote?
Beschreiben Sie die Arbeit möglichst genau: Umfang, Zustand vor Ort, Termin und wer das Material stellt. Holen Sie zwei bis drei schriftliche Angebote ein und vergleichen Sie Positionen, nicht nur die Endsumme. Betriebe in Ihrer Stadt finden Sie über die Liste auf dieser Seite.
Wann sind Entrümpelungsdienste am stärksten ausgelastet?
Am stärksten gefragt sind Entrümpelungsdienste im März. Ruhiger wird es im Dezember. Im Hoch ist die Nachfrage rund 1,6-mal so hoch wie im Tief. In ruhigen Monaten haben Betriebe mehr Termine frei (Quelle: Profimap A1 «Спрос» (файл пульта #118) + выборка приоритета волны W1 (profimap-wave1-priority.csv, #130); замер DataForSEO 19.09.2026, среднее 09.2025–08.2026; сезонность — Profimap A1 «Спрос» §6 «Сезонность» (файл пульта #118), Google Trends/Ads 09.2025–08.2026, Stand: September 2026).